
Der Wurm hat sich wieder durchgefressen
Ich habe zu lange herumgesessen
Und mich auf Nichtiges konzentriert
Mir ausgemalt, was wohl als nächstes passiert.
Ich hab zu dir gerufen, mein Gott
Ich hab geweint
War ich doch erfüllt von so viel Schrott
Habe Hoffnung verneint
Mir hat es schon gedämmert
Dieses Kreisen in Selbstgesprächen ist doch behämmert
Und doch nimmt es mich gefangen
Bin nicht richtig damit umgegangen.
Was mir so wichtig ist, ist das Ziel zu treffen
Ich will das Gute, das Reine, das Unbefleckte
So sehr, dass ich Schuld wieder aufdeckte,
Das Blut der Vergangenheit aufleckte
Anstatt die Sünde mit Liebe zudeckte
Ich war wohl davon viel zu besessen.
Als ob ich das jemals bewirken kann
Ich kann meine Gefühle anstrengen, und dann?
Was ich sehen oder fühlen kann, ist nicht von Dauer
Und diese Wahrnehmungen sind mal wärmer, mal rauer
Nein, ich kann nichts ewig Gutes erschaffen
Oder Schlechtes ungeschehen machen
Bei diesem Versuch, seh ich, werden meine Kräfte erschlaffen
Ich bin nicht gemacht für solche Sachen
Aber wenn nicht dafür, dann doch für eins,
Eins das Not ist wie keins: (Lukas 10,42)
Wenn ich meinen Blick weg von meinen Gefühlen auf den Herrn richte,
Dann macht er, er selbst, dieses Gedankennetz zunichte (Psalm 25,15)
Darum geb ich es auf und geb es dir hin
Gehe an den einen Ort, an dem ich tatsächlich in Ordnung bin
Wo nicht meine, sondern deine ewigen Sinne zählend sind
Weil du mich gereinigt, geheilt und geliebt hast, als dein Kind
Erstellung 11.02. 12:21 – 09.03.2025, Luftraum Pazifik
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