Ich danke dir, dass ich genug bin
Du gibst mir, was du mir gibts
Und wenn ich am Zug bin
Nutze ich, was du in mich schiebst
Wieder mal angestrengt und gehofft
Aber knapp zu wenig, wie so oft
Es scheint ständig gerade nicht zu reichen
Und ich fange an, mich mit denen zu vergleichen
Geb ich wirklich mein Bestes?
Wäre gern gesehen und anerkannt
Nicht nur Beste des Restes
Doch jemand ist schneller gerannt
Für Anerkennung arbeiten sie sich in den Sarg
Denn Vergleicherei ermattet arg
Bester zu sein, ein Gewinn? So ein Quark!
Aber ich weiß, durch dich bin ich richtig stark
So viele Fähigkeiten
Du verteilst sie gerecht
Brauchen Zeit zum aufbereiten
Schwanken ist lebensecht
So stämm ich Gewichte
Erfinde Gerichte
Schreibe Geschichte
Ersinne Gedichte
Dabei fall ich um
Schmeiß alles rum
Fühl mich dumm
Reime krumm
Ich weiß, du siehst mich perfekt
Ob schnell, ob langsam oder auch verdreckt
Auch wenn mein Direktsein öfter mal aneckt
Dich hat es sicher noch niemals verschreckt
Danke, du nimmst mich an
Spielt keine Rolle, was ich kann
Und wenn ich mal nicht kann
Lass ich halt dich ran
Erstellung 07.03.23 – 14.03.23
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